Sonntag, 4. Oktober 2009

Bye bye

25.09.2009
Welcome,

am heutigen Freitag ging es dann leider zurück nach Deutschland. Nachdem wir gegen 10:30 Uhr ausgecheckt hatten, stand auch prompt ein Taxi vor der Tür, welches uns zum San Francisco International Airport brachte. Dort angekommen begaben wir uns direkt zum United Airlines Schalter um einzuchecken. Als wir dann an der Reihe waren und den ersten Koffer auf die Waage stellten mußten wir leider feststellen, dass sowohl mein Koffer als auch der Koffer von Thomas zu schwer waren. Bei mir genügte es schon, den ganzen Papierkram herauszunehmen, der sich die 18 Tage über so angesammelt hatte. Bei Thomas mußte etwas mehr raus denn der Koffer war wohl rund 15 Pfund zu schwer. Da wurde dann allesmögliche Zeug ins Handgepäck umgepackt und die Herrschaften bei der Security werden sich schon ihren Teil gedacht haben, als in Margots Handgepäck ein einzelner Wanderschuh zu sehen war. Der Rest war dann reine Formsache, der Flieger ging fast pünktlich und war eigentlich viel zu schnell unterwegs. Aus diesem Grund drehten wir noch einige Ehrenrunden vor Frankfurt, bevor wir denn endlich gegen 9:30 Uhr landen durften. Da zu diesem Zeitpunkt kein Gate zur Verfügung stand mussten wir auf dem Vorfeld aussteigen und wurden dann mit Bussen zum Terminal gefahren. Der Rest ist auch schnell erzählt. Wir haben den Shuttle zum Hotel, in dem das Auto stand pünktlich erwischt und gegen 14:45 Uhr waren wir dann auch schon wieder zu Hause.
Zusammanfassend kann man sagen: ein schöner Urlaub!!!

Bis zum nächsten mal
Katharina, Michael, Margot und Thomas

Go Giants!

24.09.2009
Guten Tag,

am heutigen letzten Tag wollten wir noch einmal die touristischen Attraktionen an der Bay erkunden, bevor es am Abend zum eigentlichen Höhepunkt des Tages ging.
Am Morgen fuhren wir mit der historischen Linie F zum Embarcadero, um dem Ferry Building Farmers Market zu besuchen. Danach fuhren wir weiter mit der Linie F zum Pier 29, um uns von dort aus den Weg entlang der Filbert Steps zum Coit Tower zu bahnen. Wir fanden den Weg nur leider nicht, deshalb liefen wir einen Umweg hinauf zum Coit Tower, um über die Filbert Steps wieder hinunter zu den Piers zu gelangen. Nach einem letzten Besuch im Safeway, bei dem wir unser Mittagessen erstanden, welches wir dann sogleich auf einer Bank am Hafen verdrückten, ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Nach einer ausgiebigen Siesta starteten wir gegen 18 Uhr in Richtung AT&T Park, in dem die San Francisco Giants ihre Heimspiele im Baseball austragen. Für das heutige Spiel gegen die Chicago Cubs hatten wir uns bereits in Deutschland Karten besorgt. Das Spiel begann um 19:15 Uhr mit der Nationalhymne. Die ersten Innings plätscherten so vor sich hin und es war auch recht zügig und frisch. Nach 2 Kaffee und 2 Kakao für je $3,75, zwei Stücken Pizza zu je $5,75 und bei einem Stand von 2:1 zum Ende des 8. Innings beschlossen wir, dem Strom der Menschen aus dem Wege zu gehen und jetzt das Stadion zu verlassen. Zu unserem Leidwesen mußten wir bereits im Bus erfahren, dass die Giants im 9 Inning eine 2 Run Homerun abgaben und das Spiel noch mit 2:3 verloren.

Gute Nacht

Wissenschaft die Wissen schafft.

23.09.2009
Hallihallohallöle,

nach einem gemeinsamen Frühstück bestiegen wir frohen Mutes den Aufzug unseres Hotels. MIt sommerlicher Kleidung wollten wir der Hitzewelle begegnen, die schon seit Tagen im TV angekündigt war. Doch was war das, 15 Grad Celsius und Wind, kuzerhand umgezogen ging es dann endlich los. Mit dem Bus fuhren wir von der Market Street zum Golden Gate Park. Die California Acadamy of Science war unser erstes Ziel. Letztes Jahr Jahr eröffnet bietet sie interaktive Ausstellungen zu Themen rund um unseren Planeten. Auch ein Planetarium befindet sich hier. Wir waren hautsächlich im Aquarium, im Regenwald und im 3D-Kino, wo wir die Welt der Schmetterlinge und Käfer hautnah vor Augen geführt bekamen. Anschließend besuchten wir den japanischen Teegarten, der trotz grauem Himmel recht sehenswert war. Zuletzt, bevor wir unsere Kräfte bei MCD auftankten, starteten wir noch dem Conservatory of Flowers einen kurzen Besuch ab. Die Busfahrt zurück war recht lustig. In den USA soll man den Bus vorn betreten und hinten verlassen. Wenn der Bus voll ist klappt das manchmal nicht so ganz und es schummeln sich auch Fahrgäste hinten hinein. Dies geschah auch in diesem Fall, sehr zum Zorne einer Dame die direkt neben uns saß. Sie fluchte und schimpfte. Das wiederholte sich noch ein paar mal an den folgenden Haltestellen, bis sie sich entschied, dem Fahrer zu berichten, was die "verfickten Katze, Aliens und Arschlöcher" da getan hätten. Ich sagte ihr dann noch welch nette Dame sie sei bevor sie den Bus durch die Vordertür verließ, was wieder für Gelächter im Bus sorgte. Nach einer Pause im Hotel schlenderten wir gegen Abend durch Chinatown zum Inder unseres Vertrauens "Tandoori Mahal" (hatten wir bei unseren früheren Besuchen bereits für gut befunden). Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer Horde tanzender Menschen auf dem Union Square. Ein gemeinsamer Spaziergang zurück ins Hotel beendete diesen Tag.

Gute Nacht

Wie Sie sehen sehen Sie nichts.

22.09.2009

Hallo liebe Leute,

der Tag begann mit dem Aufessen der letzten Vorräte. Wir wollten so wenig wie möglich ins Hotel schleppen und uns dort lieber mit frischen Sachen eindecken. Gestern war Katha ein Flyer in die Hände gefallen...Werbung für die "Antique Society", die versprach der größte Antiquitätenhandel zwischen San Francisco und Oregon zu sein. Klar das Margot und Katha sich das nicht entgehen lassen wollten. So stöberten wir ein gutes Stündchen zwischen altem Tingel und Krams herum. Viel kurioses gab es zu bestaunen, wie z.B. eine Hula-Mädchen-Lampe die statten Brüsten eben grüne Lampen hatte. Danach ging es auf dem Highway 101 schnurstracks nach San Francisco. Nicht mehr ganz so beschaulich und schön führt dieser an den Vorstädten und Einkaufspalästen vorbei. Je näher wir der Bay kamen um so klarer wurde es, das wir das "Golden Gate" wohl nicht sehen werden da Nebel die Sicht deutlich trübte. Dicke Schwaden schoben sich an den Marin Headlands vorbei und verschlangen dabei die Golden Gate Bridge. Da wir das Aute noch ein wenig nutzen konnten, fuhren wir zu den Twin Peaks. Von hier aus konnte man sogar die roten Pylonen sehen, die aus der Nebeldecke herausragten. Richtung Downtown war kein Wölkchen zu sehen. Anschliessend kurzer Stop am Alamo Square und den Painted Ladies, bevor das Auto abgaben und ins Hotel liefen. Am früher Abend nahmen wir das Cable Car zur Fishermans Wharf und schlenderten am Emarcadero entlang zurück ins Hotel am Union Square. Essen gab es gut und reichlich beim Thai.

Gute Nacht

Dienstag, 29. September 2009

Etappen unserer Reise

11.09.2009 - Mammoth Lakes - Yosemite Roundtrip
10.09.2009
09.09.2009
08.09.2009
07.09.2009

Hallo liebe Leute,

an dieser Stelle werdet ihr in den nächsten Tagen nach und nach noch Abbildungen unserer Routen der einzelnen Tage finde. Das sollte euch das ganze geografisch besser verständlich machen.


kurze Pause

Ja liebe Leute,

ich möchte an dieser Stelle nur mal kurz klarstellen, dass es noch mindestens einen finalen Beitrag geben wird obwohl wir bereits wieder in Deutschland gelandet sind. Man kann in den Staaten in die tiefste Provinz reisen und trotzdem ein kostenfreies WIFI vorfinden, dass dann auch noch mit einer durchaus vertretbaren Geschwindigkeit arbeitet während man in San Francisco plötzlich für eine grausam langsame Verbindung auch noch $10 pro Tag bezahlen soll. Das haben wir uns natürlich verkniffen und deshalb die letzten Tage in San Francisco noch nicht kommentiert. Dies werden wir aber zeitnah nachholen.

Bis dahin schönes Arbeiten

Montag, 21. September 2009

Kotzmühle die Zweite


Bonjour,

der heutige letzte vollständige Tag im Auto brachte uns eine weitere Fahrt in der allseits beliebten Kotzmühle. Am Morgen suchten wir vergeblich nach dem Bowlingball Beach ganz in der Nähe unseres Übernachtungsortes Point Arena. Danach machten wir uns wieder auf den Weg über die Coast Range, und damit wieder durch eine einzige endlose Kurve. Dabei testeten wir auch gleich noch einmal, wieviel Benzin wirklich in unserem Tank war. Kurz vor ganz leer erreichten wir die nächste Tankstelle. Danach fuhren wir durch bis nach Santa Rosa, unserem heutigen und letzten Aufanthaltsort bevor wir dann morgen nach San Francisco fahren. Nachdem wir in unser Hotel eingecheckt hatten, machten wir eine Tour durch das Sonoma Valley wobei wir zufällig am "Infineon Raceway" vorbeikamen und dort einen Stopp einlegten. Danach durchquerten wir weiter das "Winecountry" um nach einem weiteren Einkauf bei Safeway in unser Hotel zurückzukehren. Wie üblich beendeten ein gemeinsames Abendessen und die neuste Doppelfolge "House" den Abend.

Gute Nacht

Kotzmühle die Erste.


Auch heute heissen wir sie, liebe Leserinnen und Leser, wieder ganz herzlich zu unserem (fast) täglichen Blog USA 2009 willkommen.
Heute (Sonntag) ging es von Eureka ins beschauliche Point Arena. Die Fahrt war von einigen kleinen aber feinen Höhepunkten geprägt. Als erstes besuchten wir das Örtchen Ferndale mit seinen pituresken viktorianischen Häusern. Bei dieser Gelegenheit erstand Katha eine Tasche.
Danach ging es über Seitenstraßen zur "Avenue of the Giants", einer sehenswerten Route durch die Redwoods. Anschliessend machten wir am "Chandalier Tree", einem Redwood durch den man hindurchfahren kann, ein Picnic. Der Glasbeach in Fort Bragg war unsere nächste Station. Dort findet man viele kleine Glasstücke am Strand, die von einer alten Müllkippe herrühren. Der Weg dorthin führte entlang des Highway 1 und durch die Coastrange. Das bedeutete 300 Kurven auf 22 Meilen, ein durchaus zweifelhaftes Vergnügen gerade für Menschen, die anfällig für die Reisekrankheit sind. Nach einem Einkauf im lokalen Safeway machten wir uns an die letzten Meilen nach Point Arena. Dieses erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang und damit auch unser Motel, das "Wharf Masters Inn". Ein gemeinsamer Fernsehabend bei Wein und Bier beendete diesen Tag.

Gute Nacht

Samstag, 19. September 2009

Neues von Harry Hirsch


Hallihallohallöle,

da sag noch einer das ein Urlaub zwischen Motel, Straße und Auto purer Stress sein muss.
Heute hatten wir eine Entfernung von sage und schreibe 80 (in Worten: Achzig) Meilen zu überwinden. Angesichts dieser Tatsache ließen wir den heutigen Tag ruhig angehen. Nachdem wir wieder einmal gemeinsam gefrühstückt hatten (Diesesmal im Frühstücksraum des Super 8 Motels in Crescent City) fuhren wir Richtung Eureka, unserem heutigen Tagesziel. Unterwegs machten wir an dem einen oder anderen Viewpoint halt, um den Pazifik und die Strände zu bewundern. Unseren ersten ernsthaften Stopp machten wir am Fern Canyon, welcher leider deutlich mehr Wasser führte als noch in den Jahren zuvor sodass es uns leider unmöglich war, diesen ganz zu durchlaufen. Auf halber Strecke mussten wir unser Vorhaben abbrechen. Wir verbanden diesen Stopp mit dem Mitagessen und verzehrten dort unsere am Morgen geschmierten Sandwiches. Den nächsten Stopp legten wir ca. 15 Minuten später am Lady Bird Johnson Grove des Redwood State Parks ein. Dort kann man auf einem ca. eine Meile langen Rundweg die Schönheit und Größe der Redwood Bäume bewundern. Danach ging es für uns direkt nach Eureka ins Bayview Motel (www.bayviewmotel.com). Dieses stellte sich als ein wirklich schönes, sauberes und komfortables Motel heraus. Nach einem Kaffe ging es zunächst in die historic Oldtown, dann in die lokale Shoppingmall und danch in den lokalen Safeway zum Abendshopping. Wie üblich beendeten ein gemeinsames Abendessen und etwas gemeinsames Fernsehen diesen Abend.

Gute Nacht


P.S. Ich hab heute mal ein kurzes Video mit angehängt welches ich mit der Netbookcam an einem Strandstopp gemacht hab.

Freitag, 18. September 2009

Lügen haben lange Beine.


Mahlzeit zusammen,

der heutige Beitrag wird sich vermutlich ziemlich im Rahmen bewegen, da es doch ziemlich ruhig zuging. Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir in Bandon noch einmal an den Strand und verbrachten dort eine Stunde. Danch machten wir uns auf den Weg zurück nach Kalifornien, nach Crescent City. Die Fahrt dorthin hatte nicht viele Höhepunkte, zumal sich ab dem frühem Nachmittag noch ein ziemlich übler Nebel einstellte, der die schöne Sicht auf den Pazifik zunichte machte. Als DER Höhepunkt dieses Tages stellte sich dann die "Einwanderung" nach Kalifornien heraus. An der Grenze zwischen den Bundesstaaten Oregon und Kalifornien mussten wir an einem Kontrollpunkt des Staates Kalifornien stoppen denn dieser kontrolliert, ob gewisse Sachen wie Obst und Gemüse oder Feuerholz eingeführt werden sollen. Obwohl dieses eigentlich verboten ist, und wir den Kofferraum voll Obst hatten, antworteten wir auf die Frage, ob wir solche Sachen an Bord hätten, mit Nein (Manchmal lügen wir schneller als wir laufen können). Danach fuhren wir nach Crescent City und bezogen zuerst unsere Motelzimmer im lokalen Super_8. Nach einem von vielen herbeigesehnten Kaffee im Motel fuhren wir in den Jeddediah Smith Redwood State Park, um dort am Stout Grove eine kurze aber feine Wanderung zwischen Redwoodbäumen zu machen. Manche Sachen dort sind so alt, das sie schon Moos ansetzen. Nachdem wir auch diese beentet hatten ging es zurück nach Crescent City, wo wir zuerst zum Battery Light House fuhren, um den Sonnenuntergang zu begutachten. Hinterher machten wir den lokalen Home Depot Baumarkt unsicher und shoppten im Safeway unser Abendessen zusammen, welches wir gemeinsam im Hotelzimmer einnahmen. Jetzt gibt es grad noch ein bisschen TV und danach gehen wir ins Bett.

Gute Nacht

Donnerstag, 17. September 2009

Morgen ist nicht ganz so weit wie heute.


Hallo Freunde des runden Leders,

nach einer nicht ganz durchschlafenen Nacht (Die Betten waren Affenschaukeln) standen wir gegen 8 Uhr in unserer total ausgekühlten Hütte auf. Trotz Sonnenschein musste das Frühstück im Freien ausfallen, da es dort nocht kälter als drinnen war. Aber zum Glück gab es ja eine Heizung, die ihrem Namen alle Ehre machte. Es dauerte keine 10 Minuten, da war die Bude warm.
Zum ersten Stop des heutigen Tages hätten wir auch laufen können da er direkt gegenüber unserer Lodge lag (Die Rogue River Gorge). Auf unserem Weg nach Bandon an der Pazifikküste Oregons legten wir noch Stops am Watson Fall, am Toketee Fall (leider aber gesperrt) und am Susan Creek Fall ein. Wir folgten zuerst dem Umqua River und später dem Coquille River bis zu dessen Mündung in den pazifischen Ozean. In Bandon bezogen wir dann ersteinmal unser Motel- zimmer im Tabel Rock Motel und machten eine Kaffeepause. Danach statteten wir der historischen Altstadt im Hafengebiet einen Besuch ab bevor wir danach den lokalen Ray´s Supermarkt aufsuchten und uns unser Abendessen zusammenkauften. Ein Spaziergang zum Sonnenuntergang am Facerock rundete diesen doch halbwegs ruhigen Tag ab. Danach gab es noch ein gemeinsames Abendessen und ein Paar Minuten gemeinsames Fernsehen.

Gute Nacht


Mittwoch, 16. September 2009

Bergfest oder Bergpredigt???


Sehr geehrte Damen und Herren,

die heutige Ausgabe des Urlaubsblogs kommt wider erwarten aus dem völlig abseits gelegenen Union Creek Resort. So ziemlich alles haben wir hier erwartet, nur kein kostenfreies Internet via WIFI. So kommt es denn, dass wir euch auch heute mit einem kurzen Überblick über den vergangenen Tag erfreuen.
Den heutigen Morgen begannen wir wie kaum anders zu erwarten mit einem gemeinsamen Frühstück im Motel 6 in Weed. Gegen 8.45 Uhr machten wir uns zuerst auf den Weg zum sagenumwobenen Mount Shasta. In den Städten um den Berg, insbesondere im Städtchen Mount Shasta sieht man unzählige kuriose Typen (Wahrsager, Heiler und New Age Jünger...Jesus loves you). Schon die Indianer mieden den Gipfel, da sie glaubten der Große Geist wohne dort. Der Berg ist eines der spirituellen Zentren der USA. Auch wir haben uns nicht auf den Gipfel getraut sondern haben nur der Old Skibowl auf ca. 8000 ft. einen kurzen Besuch abgestattet. Somit waren vier weitere kuriose Gestalten auf dem Berg zu finden. Nach einem kurzen Tankstop ging es weiter über Klammath Falls und den Volcanic Legacy Highway nach Union Creek ins gleichnamige Resort. Nach kurzem Check der Unterkunft ...kleine Waldhütte ohne TV und Telefon... machten wir uns auf den Weg in den Crater Lake National Park. Dieser See ist mit knapp 600m Tiefe der tiefste See der USA. Nach dem Besuch des Visitors Centers, einigen Stops am Rand des Sees und einer kurzen Wanderung am Godfrey Glen Trail fuhren wir wieder ins Resort und beendeten den Tag mit einem gemeinsamen urigen Abendessen vor der Hütte. Es gab Lachs und Rindersteak und Maiskolben. Mal sehen ob uns über Nacht noch der Bär besuchen kommt. Aber darüber werden wir euch hoffentlich am morgigen Tage informieren.

Gute Nacht

Dienstag, 15. September 2009

Wie die Stalagtit(t)en zu ihrem Namen kamen.


Werte Zurückgebliebene,

den heutigen Tag begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück im temperaturtechnisch doch recht frischen Mineral, praktisch direkt am Eingang des Lassen Volcanic National Park. Nach einem Becher Kaffee/Milch und nicht mehr ganz frischen Brötchen begaben wir uns noch einmal in den selbigen. Dort machten wir an einigen Aussichtspunkten halt (Devestated Area Reflection/Manzanita Lake) , die wir gestern nicht mehr geschafft haben, um noch ein paar schöne Schnappschüsse zu ergattern. Danach statteten wir der Subway Cave in der Nähe des Lassen NP einen Besuch ab, wobei die Fahrt mit einem Umweg endete da zwar die Gegend richtig die Karte jedoch falsch war. Die Subway Cave entstand im Übrigen durch einen Lavastrom, der an der Außenseite bereits erkaltete während im Inneren noch die flüssige Lava hindurchfloß. In der Höhle gibt es keine Beleuchtung, deshalb ist es dort finster wie im Bärenarsch. Eine Taschenlampe kann hier jedoch Abhilfe schaffen.
Nach dem halbstündigen Aufenthalt machten wir uns auf den Weg ins ca. 70 Meilen entfernte Redding weil wir die dortige Shasts Cavern besuchen wollten. Wie auch bei unserem letzten Besuch vor 6 Jahren waren wir 5 Minuten vor der Angst im Shop um unsere Eintrittskarten zu lösen. Da der Shuttlebus bereits voll war, mussten wir bis zum Bootsanlieger Laufen. Ein Kahn setzte uns in nicht einmal 10 Minuten über den Lake Shasta und brachte uns damit zu einem weiteren Shuttlebus, der uns in weiteren 10 Minuten Fahrt zum Eingan der Höhle brachte. (Triatlon auf Amerikanisch)
Während der Führung durch die Höhle unter der Leitung von Joe, Jim oder Bob (???) lernten wir, wie man sich den Unterschied zwischen Stalagmiten und Stalagtiten merken könne. Die Amerikanische Version ist recht langweilig, deswegen haben wir sie auch schon wieder vergessen. Stattdessen brachten wir Joe, Jim oder Bob die deutsche Merkvariante näher. Da dies nicht ganz jugendfrei ist muss an dieser Stelle auf eine weitere Ausführung zu diesem Thema verzichtet werden. Nur soviel, es hat mit Frauen und Gravitation zu tun.
Nach diesem, mit $22 nicht ganz billigen Vergnügen, machten wir uns auf die Suche nach den Mossbrea Falls im beschaulichen Dunsmuir. Leider ist es nicht so einfach diese zu finden und so machten wir uns unverrichteter Dinge auf die Weiterfahrt nach Weed, unserer heutigen Übernachtungsstation. Wie sollte es auch anders sein, beendeten wir den heutigen Tag mit einem gemeinsamen Einkauf und einem ebenso gemeinsamen Abendessen im Motel.

Gute Nacht

Wir ham´ doch keine Zeit!!!


Helau,

der heutige Tag (Montag) führte uns von der „Großstadt“ South Lake Tahoe ins doch sehr überschaubare Mineral direkt am Eingang zum Lassen Volcanic National Park. Man könnte sagen, dass wir den heutigen Tag als „Überführungsetappe“ geplant hatten und ihn auch dementsprechend ruhig angingen. Als allererstes wollte Katha noch ein Kleid anprobieren, welches sie Tags zuvor in einem Laden gesehen hatte. Diese Anprobe verlief kurz und schmerzlos und endete mit der Erkenntnis, „it doesn´t look good on me.“ Danach fuhren wir noch etwas entlang des Lake Tahoe und hielten mal hier und mal dort, um noch einige Fotos zu erhaschen. Mit fortschreitender Zeit und noch verbleibender Fahrtstrecke stellte sich heraus, dass wir uns bei der Zeitplanung doch ein wenig vertan hatten, da wir den Strecken- verlauf und die Fahrtzeit aus der Vergangenheit doch ganz anders in Erinnerung hatten. Wir mussten also ein wenig Gas geben, um die für diesen Tag gesteckten Ziele noch zu erreichen.

Gegen 16 Uhr kamen wir dann in Mineral an unsere Lodge für diese Nacht an und checkten auch sogleich ein. Nach einer kurzen Pause von nicht einmal 10 Minuten ging es dann auch schon weiter, hinein in den Lassen Volcanic National Park. Dort machten wir erst einen kurzen Stopp an den „Sulphur Works“ bevor wir uns dann in Richtung von „Bumpass Hell“ begaben. Dort kann man auf eindrucksvolle Weise die Auswirkungen der Kräfte bewundern, die im Inneren unseres Planeten herrschen. Auch das Wetter spielte zu diesem Zeitpunkt mit obwohl der Himmel und die Berge bis dahin Wolken verhangen waren.

Den Tag beendeten wir diesmal mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant der Mineral Lodge. Das Essen dort ist einfach vorzüglich. Wir alle hatten ein 12 oz. Ribeye Steak vom Rind mit leckeren Beilagen. Und sogar Bier können die Amis brauen.

Letztlich haben wir alle ursprünglich für diesen Tag gesteckten Ziele erreicht.

Gute Nacht

Sonntag, 13. September 2009

Wo bitte ist die Fußgängerzone???


Hallo liebe Leute,

am heutigen Sonntag haben wir es ruhig angehen lassen und einige Teile des Lake Tahoes erkundet. Nachdem wir mal wieder gemeinsam gefrühstückt haben, begaben wir uns zuerst zum Visitorcenter des US Forest Service und begaben uns dort auf den "Rainbow Trail". Auf 0,75 Meilen wird einem die Natur des Lake Tahoe nähergebracht. Auch kann man hier Fische, in unserem Fall Regenbogenforellen, in ihrem natürlichem Umfeld sehen. Danach machten wir an einigen Aussichtspunkten halt bevor wir es uns im "D.L. Bliss State Park" am Strand gemütlich machten. Abschliessend machten wir noch eine kleine aber feine Wanderung entlang des Rubicon Trails, der am Ufer des Lake Tahoe entlang führt.
Nachdem wir auch dies beendet hatten, stillten wir unseren Hunger bei KFC, die Begeisterung über das Essen dort hielt sich aber bei den meisten Beteiligten in Grenzen. Es folgte ein Bummel durch die "Fußgängerzone" von South Lake Tahoe bis an die Staatsgrenze zu Nevada und ein Einkauf im lokalen Saveway. Ein Einkauf im Adidas Outlet, in dem nur ich etwas käuflich erwarb, beendete die Shoppingtour.
Zum Abschluss begaben wir uns wieder ins Motel, in dem wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen beenden werden.

Gute Nacht

P.S. Morgen wird es definitv keinen Post geben da wir uns in the middle of nowhere einquartiert haben. (kein Internet, kein Telefon, kein TV)

Ganz schön schau(e)rig


Liebe Daheimgebliebene,

am heutigen Samstag konnten wir es ein wenig ruhiger angehen lassen.

Den Vormittag verbrachten wir noch in Mammoth Lakes und wanderten dort einen Rundweg von ca. 5 Meilen Länge zu den Rainbowfalls. Zu unserer Überraschung führte der den Wasserfall bildende Fluss noch recht viel Wasser, so dass dieser wirklich schön anzusehen war. Gegen 13.30 Uhr verließen wir dann das Gebiet um Mammoth Lakes und fuhren zur alten und schaurigen Geisterstadt Bodie. Zu diesem Zeitpunkt zog sich der Himmel mit dunklen Gewitterwolken zu und es dauerte auch nicht lang, bis es anfing zu blitzen, zu donnern und natürlich auch zu regnen. So ein Wetter hatten wir auf unseren letzten Reisen in diese Gegend nicht.

Gegen 15 Uhr und bei Nieselregen und böigem Wind kamen wir in Bodie an und machten uns auf Erkundungstour. Bodie ist im Wesentlichen so erhalten, wie es die letzten Siedler in den 1940ern verlassen haben. Das ist schon ziemlich faszinierend.

Danach begaben wir uns auf den Heimweg in Richtung South Lake Tahoe den wir dann auch gegen 19.30 Uhr erreichten.

Zur Überraschung aller beendeten wir diesen Tag NICHT mit einem Einkauf sondern NUR mit einem gemeinsamen Abendessen.

Gute Nacht

Spät, Später, Yosemite Nationalpark


Grüezi alle miteinand,

heute ging es für uns in den Yosemite Nationalpark, eine Tour, die eigentlich bereits für den Dienstag geplant war, aber aus bereits bekannten Gründen nicht realisiert werden konnte.

Nachdem der Start eigentlich für 8 Uhr geplant war ging es dann doch erst gegen 9 Uhr los. Entlang der Tioga Road ging es für uns zunächst ins Yosemite Valley wo wir uns den Bridal Veil Fall und den Vernal Fall anschauten. Letzterer war nur über einen kurzen aber steilen Wanderweg zu erreichen. Wir kamen doch tatsächlich ins Schwitzen…Grins. Danach fuhren wir zum Glacier Point, an dem man einen atemberaubenden Blick über das gesamte Yosemite Valley und die angrenzende Sierra Nevada hat. Dies war der abschließende Höhepunkt unsere Fahrt in den Yosemite Nationalpark. Die Heimfahrt dauerte noch einmal gute 3 Stunden. Auch diesen Tag beschlossen wir mit einem Einkauf im lokalen Supermarkt „Vons“ und dem anschließenden gemeinsamen Abendessen.

Gute Nacht.

Samstag, 12. September 2009

Hoch, Höher, Ancient Bristlecone Pine Forest


Waidmanns heil,

Um es gleich vorweg zu nehmen, so gut war die letzte Nacht nicht. Sie war heiß und laut durch die benachbarten Klimaanlagen. Was am gestrigen noch erwähnenswert war, war die Tatsache, dass Thomas und Margot Besuch von einem Skorpion in ihrem Zimmer bekamen. Mit einem gekonnten Schlag machte Thomas dem Leben des vielleicht noch recht jungen Skorpions ein Ende bevor dieser seinen giftgetränkten Stachel in das noch pulsierende Fleisch eines der beiden Zimmerbewohner rammen konnte. (Anm. d. Red.: Jetzt übertreibst du aber..)

Nachdem wir am frühen Morgen noch die berühmten Sanddünen besuchten, machten wir uns auf den Weg zurück in die Zivilisation. Auf unserem Weg zu den alten Bäumen im Ancient Bristlecone Pine Forest griffen uns zunächst zwei Kampfjets der US Navy im Tiefflug an. Mit einem gekonnten „Picard-Ausweichmanöver“ konnten wir diesen Angriff aber erfolgreich abwehren. (Anm. d. Red.: Jetzt übertreibst du aber schon wieder…) Diese erfolgreiche Aktion befähigte uns dazu, erst einmal in Ruhe einen Kaffee zu trinken und etwas zu essen. Bei dieser Gelegenheit kauften wir noch ein leckeres Brot, welches wir in einer Bäckerei mit holländischen Wurzeln auftrieben. Nach dieser Stärkung ging es dann zu den alten Bäumen auf über 3300m Höhe im Ancient Bristlecone Pine Forest. Nur zur Info, nicht einmal 3 Stunden zuvor befanden wir uns noch unterhalb des Meeresspiegels. Die teilweise über 4000 Jahre alten Bäume waren atemberaubend, und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn oberhalb von 3000m wird die Luft ganz schön dünn. Als kleines zusätzliches Schmankerl habe ich mich bei der Kalkulation unseres Benzinvorrats fast vertan, buchstäblich auf dem letzten Tropfen Sprit kamen wir an der nächstgelegenen Tankstelle an.

Nach all diesen aufregenden Stunden ging es für uns nach Mammoth Lakes, wo wir uns noch einen schönen Sonnenuntergang am Minaret Vista anschauten, bevor wir noch etwas einkauften und den Tag mit dem Abendessen ausklingen ließen.

Gute Nacht

Heiss, Heisser, Death Valley


Ja liebe Leute,

am heutigen Tag (Mittwoch) haben wir das ziemlich warme aber auch unvergleichliche Death Valley besucht. Doch bevor wir dort hinfuhren, statteten wir noch den Alabama Hills bei Lone Pine einen Besuch ab. Dort fanden wir eine einzigartige Steinlandschaft vor. Hier wurden schon etliche Westernfilme abgedreht. Nicht umsonst heißt das Gebiet „Movie Flat“.

Danach ging es aber ohne Umwege ins Death Valley, wo wir auch die Nacht verbrachten.

Nachdem wir gegen 13 Uhr unsere Zimmer bezogen, machten Katha und ich noch einen kleinen Ausflug in den Mosaic Canyon während Thomas und Margot Siesta hielten. Ein ziemlich nettes Fleckchen Erde, bei 43 Grad Celsius aber nicht unbedingt perfekt um zu wandern. Am Nachmittag besuchten wir dann alle zusammen die Highlights im Herzen des Death Valley – Harmony Borax Works, Badwater, Devils Golf Course, Artist Palette und zum Sonnenuntergang den Zabrisky Point. Nachdem wir gegen 19.30 Uhr wieder am Motel angekommen waren, gingen Katha und ich noch im angrenzenden Pool baden. Bei 38 Grad Celsius ein durchaus sehr angenehmes Vergnügen.

Gute Nacht

Dienstag, 8. September 2009

Umleitung


Hallo liebe Leute, da sind wir wieder.
Um es gleich vorweg zu nehmen, Kathas Eltern geht es gut, sie haben die nächtlich Störung heil überstanden.
Wie heute morgen schon berichtet war es uns unmöglich, den Yosemite Nationalpark auf Grund eines Feuers zu durchqueren. Daher entschieden wir uns für eine Alternativroute etwas weiter nördlich über den Highway 108. Dabei überwanden wir mit dem Sonorapass (9624 ft=3165 m)den bisher höchsten Punkt dieser Reise. Wer einen etwas genaueren Blick auf die heutige Route werfen will kann dies unter http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=Oakdale,+CA,+Vereinigte+Staaten&daddr
=37.983175,-120.245361+to:bishop,+ca&hl=de&geocode=Fe1FQAIdMwXM-A%3B%3B&mra=dpe&mrcr=0&mrsp
=1&sz=8&via=1&sll=37.662081,-120.668335&sspn=1.68721,5.625&ie=UTF8&ll=37.662081,-119.619141&spn
=1.68721,3.532104&z=8
tun. Die Alternativroute hatte durchaus ihre Reize und mit dem Donnell Vista Point, dem Sonora
Pass und dem Monolake einige wirklich sehenswerte Höhepunkte. Auch die Hot Springs
Geothermal Area bei Mammoth Lakes war den kurzen Abstecher wert. Am Abend hatten wir noch
ein Abendessen bei Taco Bell und einen abschließenden EInkauf bei VONS (die jetzt übrigens auch
die Kundenkarte von Safeway akzeptieren).
Alles in Allem war es auch wettertechnisch ein schöner Tag. Das Ziel des morgigen Tages heißt
Death Valley doch darüber informieren wir euch beim nächsten Mal.
Bis dahin sagen wir Gute Nacht und schöne Grüße aus dem sonnigen Kalifornien.
Katha, Micha, Margot und Thomas

P.S. Das Foto zeigt die typischen Tuffasäulen im Monolake.

USA 2009 - Der erste Tag

Jetzt sind wir endlich da. Angekommen sind wir ja schon gestern (Montag, 07.09.2009) aber wir kommen erst jetzt dazu, uns das erste mal zu melden. Es ist jetzt übrigens kurz nach 5 uhr in der früh und wir haben ganz schön mit dem jetlag zu kämpfen. Aber es gibt Schlimmeres, z.B. Nachts von einem Irren aus dem Nebenzimmer geweckt zu werden, weil dieser einen ziemlich abstrusen Traum hatte und direkt durch die Verbindungstür gestürmt kam und laut "ey ey" rief. (Anmerkung der Redaktion: Dieser Irre war ich.)
Heute, Dienstag den 08.09.2009 wollten wir eigentlich den Yosemite Nationalpark unsicher machen aber ein Waldbrand macht uns einen strich durch die Rechnung. Dieser macht die wichtige Durchgangsstraße durch den Nationalpark unbefahrbar. Also werden wir uns ein Alternativprogramm ausdenken müssen. Aber darüber werden wir euch in kürze informieren.
Bis dahin wünschen wir allen Lesern eine schöne Zeit und hoffen auch auf ein paar Kommentare, die ihr alle sehr gern loswerden dürft.

Bis dahin
micha und konsorten